Korrekturzahlungen

kiBon unterstützt auch Korrekturzahlungen. Im Excel, welches zu jeder Zahlung generiert wird, sind die Korrekturwerte ersichtlich.

Wenn eine Mutation zu einer Änderung an bereits ausbezahlten Beträgen führt, kommt es zu Korrekturzahlungen. Da es jedoch sein kann, dass die Korrektur ausserhalb von kiBon erfolgt ist / erfolgen wird (z.B. weil das Kind gar nicht mehr im Kinderort ist), wird grundsätzlich bei einer Mutation, die zu Änderungen an bereits ausbezahlten Werten führt, folgende Frage gestellt:

Falls die Korrekturen ignoriert werden (also nicht über kiBon abgerechnet werden), muss dies nochmals bestätigt werden:

Sobald für eine Betreuung einmal ausserhalb von kiBon abgerechnet wurde, kann dieselbe Betreuung später nie mehr in kiBon korrigiert werden: Bei allen kommenden Mutationen, welche Anpassungen an bereits ausbezahlten Beträgen zur Folge haben, muss die Abrechnung immer ausserhalb von kiBon erfolgen.

Aus diesem Grund wird beim Verfügen nochmals hingewiesen:

Wann ist es sinnvoll eine Korrekturzahlung in kiBon zu ignorieren

Sofern Sie die Korrektur in den nächsten Zahlungslauf übernehmen, werden die Korrekturzahlungen automatisch mit den auszubezahlenden Beträgen verrechnet.

Sofern der Gutschein rückwirkend grösser wird, wird der zusätzliche Betrag mit der nächsten Monatszahlung zusätzlich ausbezahlt. Sofern ein Gutschein rückwirkend kleiner wird, wird beim auszubezahlenden Betrag der in einem der Vormonate zu viel ausbezahlte Betrag abgezogen (was auch bedeutet, dass die Institution diesen Betrag bei den Antragsteller nachträglich in Rechnung stellen muss resp. die Rechnung auch anpassen muss).

Sofern es hohe Minus-Korrekturbeträge sind, kann dies dazu führen, dass der Korrekturbetrag höher ist als der Auszahlungsbetrag für die entsprechende Institution und somit die Gemeinde der Institution die Korrekturbeträge in Rechnung stellen muss und die Institution dies auch bei den Familien wieder auf den Rechnungen im Nachhinein korrigieren muss.

In solch einem Fall (Gutschein wird rückwirkend kleiner) ist es grundsätzlich für alle einfacher, wenn die Gemeinde die Korrekturzahlung in kiBon ignoriert und diese ausserhalb direkt mit den Eltern begleicht (den Korrekturbetrag den Eltern in Rechnung stellt). Dies insbesondere wenn die Gutscheinkürzung zum Beispiel aufgrund einer Änderung am massgebenden Einkommen geschieht, da sich in solch einem Fall der Rechnungsbetrag der Kita nicht verändert und somit nichts mehr an der Kita-Rechnung geändert werden muss.